INQA Übergabe der Urkunde

INQA-Prozess Kulturwandel erfolgreich abgeschlossen

Engel Gruppe erhält Prädikat „Zukunftsfähige Arbeitskultur“ von Staatssekretär Björn Böhning
 

Berlin, 22.06.2021. Auszeichnung für die Engel Gruppe und dessen aktive Projektgruppe: Staatssekretär Björn Böhning (BMAS) verleiht im Rahmen einer digitalen Veranstaltung das Prädikat „Zukunftsfähige Arbeitskultur“. Bei der Verleihung wurden 40 Unternehmen und Verwaltungen dafür ausgezeichnet, dass Führung und Belegschaft im INQA-Prozess Kulturwandel Maßnahmen entwickelt und auch umgesetzt haben.

Der INQA-Prozess Kulturwandel „Arbeit gemeinsam gestalten“ unterstützt Unternehmen und Verwaltungen zwei Jahre dabei, eine zeitgemäße Arbeitskultur zu entwickeln.

Mithilfe des INQA-Prozess Kulturwandel können sich Unternehmen und Verwaltungen Klarheit darüber verschaffen, wie zukunftsorientiert ihre Organisations- und Personalpolitik ist und wo Potenziale liegen. Am Anfang des Prozesses steht eine Mitarbeiterbefragung. „Durch unsere acht Standorte war es von Vorteil, dass die Umfrage ‚online‘ erfolgen konnte“, so Engel. Dadurch ergab sich in relativ kurzer Zeit eine Gesamt-Beteiligungsquote von über 70 Prozent.“

Die Kommunikation über das Projekt sowie die Informationen zur Mitarbeiterbefragung waren in diesem Prozess von Effizienz und Komplexität geprägt. „Ich war beindruckt, mit welcher Schnelligkeit und Konsequenz die Engel-Gruppe das Projekt „Zukunftsfähige Unternehmenskultur“ gestartet und umgesetzt hat“, betont die Prozessbegleiterin Elisabeth Wissler. Um einen erfolgreichen Prozess zu gewährleisten, wurde pro Standort mindestens ein Mitarbeiter in die Projektgruppe eingebunden. „Im Entwicklungsworkshop wurden zudem Maßnahmen vereinbart, die für alle Standorte gelten. So wird sichergestellt, dass an allen Standorten die zukunftsweisende Weiterentwicklung der Arbeitsbedingungen und der Unternehmenskultur gefördert werden“, schildert Wissler den Prozessverlauf.

Insgesamt werden vom jeweiligen Projektteam jeweils zwölf Schwerpunkte bearbeitet. Verbesserungspotenzial sieht die Firmengruppe beim Thema Personalführung bezüglich der Wertschätzung der Mitarbeiter. Dieses soll durch regelmäßige Mitarbeitergespräche gefördert werden. Beim Thema Wissen & Kompetenz möchte man einen stärkeren Fokus auf die Existenz von Weiterbildungsangeboten legen. Themenübergreifend sollen im Produktionsprozess und Arbeitsumfeld Verbesserungspotenziale ausgelotet werden, die ebenfalls zu einer erhöhten Mitarbeitermotivation führen.

Engel-Gruppe
Die Engel-Gruppe ist seit 1995 eines der führenden deutschen Unternehmen im Bereich Oberflächenveredelung. Das Familienunternehmen bietet seinen Kunden Lösungen für Oberflächengestaltung und die Veredlung unterschiedlichster Werkstoffe. Durch die Zusammenführung verschiedener Unternehmen unter einem Dach ist die Engel-Gruppe an insgesamt acht Standorten in Deutschland vertreten.

Engel-Gruppe - Zertifikat INQA Audit 2020 - 22

Über den INQA-Prozess Kulturwandel – Arbeit gemeinsam gestalten

Der INQA-Prozess Kulturwandel – „Arbeit gemeinsam gestalten“ (vormals INQA-Audit) wird gefördert vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales und umgesetzt von der Demografieagentur. Der INQA-Prozess unterstützt Unternehmen und Verwaltungen dabei, eine zeitgemäße Arbeitskultur zu schaffen, um auf den Wandel der Arbeitswelt reagieren zu können. Alle bisher beteiligten Organisationen bestätigen, dass sie besser auf die Herausforderungen der Corona-Pandemie reagieren konnten.

Zu Beginn des Prozesses schafft eine Mitarbeiterbefragung die verlässliche Basis für die Entwicklung. Mithilfe einer externen Prozessbegleitung entwickeln Geschäftsführung und Beschäftigte gemeinsam individuelle Maßnahmen in den INQA-Handlungsfeldern Führung, Vielfalt, Gesundheit sowie Kompetenz. Dann haben die Organisationen zwei Jahre Zeit für die erfolgreiche Umsetzung. Nach erfolgreichem Abschluss des Prozesses wird die Organisation mit dem Prädikat „Zukunftsfähige Arbeitskultur“ (bis 2020 „Zukunftsfähige Unternehmenskultur“) ausgezeichnet.

Weitere Informationen unter www.inqa.de/prozess-kulturwandel

INQA-Audit der Engel Gruppe

Auszeichnung der Engel-Gruppe mit Einstiegsurkunde des INQA-Audits „Zukunftsfähige Unternehmenskultur“

Engel-Gruppe mit Einstiegsurkunde des INQA-Audits Zukunftsfähige Unternehmenskultur ausgezeichnet
Übergabe der Einstiegsurkunde an die Geschäftsführer: Stefan Engel (GF), Elisabeth Wissler (Prozessbegleitung für das Projekt "Zukunftsfähige Unternehmenskultur"), Thomas Engel (GF) und Thilo Engel (GF) (v.l.n.r.)

Die Engel-Gruppe hat die erste Phase des Audits „Zukunftsfähige Unternehmenskultur“ der Initiative Neue Qualität der Arbeit erfolgreich absolviert und erhielt dafür die Einstiegsurkunde des gleichnamigen Programms. Thomas Engel, ein Geschäftsführer der Engel-Gruppe: „Es wird heute zunehmend wichtiger, sich für die Zukunft zu positionieren. Dazu gehört nicht nur die Produktentwicklung, sondern auch die Herausforderung gutes Personal zu finden, zu entwickeln und zu halten. Dies bedeutet ein aktives Anbieten von Fort- und Weiterbildungen, Kümmern um spürbare Verbesserungen, auch bei den sogenannten ‚soft facts‘, damit die Firma durch engagierte Mitarbeiter lebt.“ Daher lag es für die Engel-Gruppe nahe, diesen Prozess durch das beteiligungsorientierte Audit anzustoßen.

Einbindung der Mitarbeiter ermöglicht erfolgreichen Start ins Audit

Die Kommunikation über das Projekt sowie die Informationen zur Mitarbeiterbefragung waren in diesem Prozess von Effizienz und Komplexität geprägt. „Ich war beeindruckt, mit welcher Schnelligkeit und Konsequenz die Engel-Gruppe das Projekt „Zukunftsfähige Unternehmenskultur“ gestartet und umgesetzt hat“, betont die Prozessbegleiterin Elisabeth Wissler. Um einen erfolgreichen Prozess zu gewährleisten, wurde pro Standort mindestens ein Mitarbeiter in die Projektgruppe eingebunden. Hier war es laut Engel von Vorteil, dass die Umfrage online erfolgen konnte: So habe sich in relativ kurzer Zeit eine Gesamt-Beteiligungsquote von über 70 Prozent ergeben. „Im Entwicklungsworkshop wurden zudem Maßnahmen vereinbart, die für alle Standorte gelten. So wird sichergestellt, dass an allen Standorten die zukunftsweisende Weiterentwicklung der Arbeitsbedingungen und der Unternehmenskultur gefördert werden“, schildert Wissler den Prozessverlauf.

Wertschätzung der Mitarbeiter im Fokus

Insgesamt werden vom jeweiligen Projektteam jeweils zwölf Schwerpunkte bearbeitet. Verbesserungspotenzial sieht die Firmengruppe beim Thema Personalführung bezüglich der Wertschätzung der Mitarbeiter. Dieses soll durch regelmäßige Mitarbeitergespräche gefördert werden. Beim Thema Wissen & Kompetenz möchte man einen stärkeren Fokus auf die Existenz von Weiterbildungsangeboten legen. Themenübergreifend sollen im Produktionsprozess und Arbeitsumfeld Verbesserungspotenziale ausgelotet werden, die ebenfalls zu einer erhöhten Mitarbeitermotivation führen.

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